Donnerstag, 9. November 2017

Das verlorene Paradies

Schwindlig könnte einem werden bei dem Gedanken an die immensen Summen, die in die Steueroasen fließen. Die Enthüllungen der "Paradise Papers" sind ein Skandal. Nicht wegen der vielen prominenten Steuersünder, die hier überführt wurden, vielmehr weil die meisten völlig legal durch die Steuerlöcher schlüpfen können. Die Queen, Madonna, Weltkonzerne wie Amazon, Apple, Nike u.v.m. finden sich als Nutznießer in den "Paradise Papers". Rein rechtlich haben sie nichts falsch gemacht, moralisch und anständig ist es allerdings nicht. Aber weil es möglich ist, ist es noch lange nicht gerecht.
Schon jetzt besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung die Hälfte des weltweiten Vermögens und durch ausgeklügelte Steuertricks können die, die ohnehin schon mehr als genug haben noch mehr Vermögen anhäufen. Leider wird sich das trotz der Enthüllungen nicht ändern.

Samstag, 19. September 2015

Orbán und die Flüchtlinge

Man kann den Ungarn-Chef mögen oder auch nicht. Eines muss man ihm lassen: In der jetzigen Flüchtlingsproblematik scheint er der Einzige zu sein, der offen ausspricht, was fast alle denken. Leider wird in praktisch allen Medien versucht, diese Massenvölkerwanderung schönzureden oder zu verniedlichen, wenngleich viele dieser Menschen zweifellos Hilfe brauchen und hier auch bekommen sollen. Trotzdem hat niemand ein passendes Rezept, mit diesem Albtraum fertig zu werden; das Übel an der Wurzel zu packen und den Hebel dort anzusetzen, wo Mord und Zerstörung passieren. Stattdessen dürften es immer mehr werden, die lieber den Weg nach Europa suchen statt in ein Land ihres Kulturkreises.
Aber wenn Orbán nun mit allen möglichen (und unmöglichen) Maßnahmen verhindern will, dass diese Tausenden und Abertausenden illegal in den EU-Raum einwandern (nicht flüchten...), dann tut er nur das, was eigentlich in den EU-Statuten steht, aber niemand hält sich daran bzw. kann sich daran halten, weil es so viele sind, die sich auch nicht überallhin verfrachten lassen wollen. Und wenn Orbán sagt, dass es kein Grundrecht auf ein besseres Leben gibt, dann hat er auch damit recht, auch wenn das unsere Gutmenschen nicht hören wollen. Macht sich denn keiner darüber Gedanken, wie lang die Menschenschlange noch werden wird, wenn erst die Zuhause gebliebenen Angehörigen alle nachkommen?
Gute Nacht Abendland, wenn dann alle da sind. Dann geht es uns irgendwann wie den Indianern, die heute in Reservaten leben müssen. - Danke, Hermann Edelhauser
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Freitag, 17. April 2015

Stadl - Musik

Musikantenstadl in Oberwart 27.u. 28. März 2015

Von Beginn an lag ein wenig Wehmut über dem Musikantenstadl, der zum letzten Mal mit Andy Borg (54) aus Österreich übertragen wurde. Nur noch eine Sendung aus Pula im Juni, dann ist Schluß für Andy Borg, der den Stadl seit 2006 moderierte. Wegen des Alters, wie vom ORF offiziell verlautbart wurde. Ob diese Entscheidung gut war, wird sich weisen. So sagte Andy Borg bei der Generalprobe: "Sie können mir den Stadl nehmen, aber ganz sicher nicht meine vielen Anhänger." Worauf es in der vollen Messehalle in Oberwart minutenlange Sympathiekundgebungen gab.

Ende und Anfang


Silvester 2014 

Jahresende, das ist die Zeit, in der wir zurückblicken auf das abgelaufene Jahr. Fußball-WM in Brasilien, Ukraine, Conchita Wurst, Ebola, Syrien, IS- Krieger. Karlheinz Böhm und der große Udo Jürgens haben uns verlassen. Was wird das neue Jahr 2015 uns bringen? 70 Jahre Kriegsende, 60 Jahre Staatsvertrag, Ski-WM in Vail, Song Contest. Wir blicken zurück und nach vorne und vergessen dabei, daß unser Leben genau dazwischen liegt. Mein Vorsatz fürs neue Jahr: Leben. Jetzt ! Oder, wie es in einem schönen Text von Jorge Luis Borges heißt: "Wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken. Ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter und würde weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde mehr riskieren und ich würde versuchen, mehr Fehler zu machen."

Mittwoch, 21. Mai 2014

Gus "Häuptling" Backus will's nochmal wissen

Gus Backus (76) kam mit seiner Frau Heidelore am 3. Mai in die Wiener Lugner City. Plötzlich stand er auf der Bühne und sang vor einem Dutzend Zuhörer seine alten Schlager "Da sprach der alte Häuptling", "Memories of Heidelberg" und Lieder von seiner neuen CD "Hör' doch auf Dein Herz". Nachher gab's noch Zeit für ein Autogramm und eine Plauderei. "Na ja, ich will noch gerne Musik machen und bin stolz auf diese CD nach soooo langer Zeit.. Aber ich glaube, daß das mein letztes Album sein wird." Das wird es sicher nicht, wenn's nach seinen treuen Fans geht. Mein Video download

Sonntag, 19. Mai 2013

Erste Worte

Vor 20 Jahren wurde das erste SMS verschickt. Der englische Ingenieur Neil Popworth sandte die kurze Nachricht "Merry Christmas!" seinem Chef, der gerade bei einer Weihnachtsfeier am anderen Ende der Stadt war. Die Botschaft des ersten Mails im deutschsprachigen Raum lautete: "This is your official welcome to Csnet. We are glad to have you on board!" Und der erste Satz, der in den "Ferntonapparat" (den Vorgänger des Telefons) gesprochen wurde war: "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat". Solche Sätze sind von bahnbrechenden Entwicklungen der Kommunikation überliefert.
"Und wenn du sonst nichts hättest, so hast du doch viel, was du anderen schenken könntest: ein liebes, anerkennendes Wort. Es bereichert den, der es empfängt, ohne den ärmer zu machen, der es schenkt. Es kostet ein wenig Mühe, nur einen Augenblick - aber die Erinnerung daran dauert ewig. Keiner von uns ist so reich und mächtig, als dass er ohne dieses liebe Wort des anderen auskäme."
(Phil Bosman)

Montag, 12. November 2012

Allerseelen 2012

Sag mir, wo die Toten sind...
Marlene Dietrich und Joan Baez sangen es: "Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?"
Und so geht das Lied weiter: "Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben?" Niemand weiß mehr von den Gräbern: "Blumen blühen im Sommerwind. Wann wird man je verstehn?" 
Vor 200 Jahren zog Napoleon mit einer riesigen Armee nach Rußland und es wurde ein gewaltiges Desaster. Mehr als eine halbe Million Soldaten starben. Wo sind ihre Gräber? Vor 70 Jahren begann der deutsche Angriff auf Stalingrad. 700.000 Menschen kamen in dieser sinnlosen Schlacht ums Leben. Wo sind ihre Gräber? Mein Vater hat dank schwerer Verletzung überlebt, als einer der Evakuierten...
Heute ist Allerseelen und wir fragen: Warum der Tod? Das ist mein Glauben: Niemand ist einfach tot. 
"Wann wird man je verstehen?" Erst dann, wenn wir daheim sein werden, daheim bei Gott.
Sag mir, wo die Blumen sind- Joan Baez

Mittwoch, 29. August 2012

Mondlandung schauen


Es war in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 und ich war beim Bundesheer. Im Speisessal der
Maria-Theresienkaserne war ein Fernseher aufgestellt und wir durften MONDLANDUNG schauen.
Alles so unvorstellbar: Daß einer zum Mond fliegt und dort herumspazieren kann...Selbstverständlich kamen dann auch bald Theorien in Umlauf, daß das alles nur ein Schwindel sei. Mein Vater hatte es nie geglaubt.
'Der Mann im Mond' war ein Schlager von Gus Backus und dieser Mann war Neil Armstrong. Keine Ahnung, was Neil Armstrong damals wörtlich gesagt hat. Ein kleiner Schritt für einen Menschen, was für ein Schritt für die Menschheit...
Es war die größte Reise, die je ein Mensch gemacht hat. Und jetzt hat Armstrong eine noch größere Reise angetreten. Dorthin, wo wir alle hin müssen.

Freitag, 13. Juli 2012

An Evening With Joan Baez


An die 2000 Fans in der Wiener Stadthalle bei "An Evening With Joan Baez".
Ihren Liederreigen startete die Sängerin mit der glockenklaren Sopranstimme mit „God Is God“ von Steve Earle, dann "Be Not Too Hard (For Life Is Short)" von Donovan.
Was folgte waren Balladen von Bob Dylan, Leonard Cohen, Paul Simon .... überraschend kurzweilig. Multi-Instrumentalist Dirk Powell (Klavier, Bass, Gitarre, Banjo, Mandoline, Geige) und Baezs Sohn Gabriel an den Percussions brachten Abwechslung in die Begleitung, Gastsängerin Marianne Aya Omac, mit der Joan ein paar spanische Lieder sang, Tempo ins Konzert.
Zu den berührendsten Momenten ihres Konzerts zählte das Pete-Seeger-Antikriegslied „Sag mir, wo die Blumen sind“. Joan Baez interpretierte es auf Deutsch, wie einst Marlene Dietrich.
Zum Schluß eine berührend feierliche Stimmung: Die Klassiker der Aufbruchs-Periode von "Blowing In The Wind" bis "Imagine" mitgesungen vom vor der Bühne zusammengelaufenen Massenchor.
Joan-Baez-Interview


Montag, 9. Juli 2012

Salzburg-Trip und Bob Dylan-Konzert 7, Juli 2012

Der Text macht die Musik

Bob Dylan zeigte sich an diesem wunderschönen Sommerabend in  Salzburg von ungewohnt sanfter Seite. Bereits bei der ersten Nummer stürmte das Publikum zur Bühne, zum Leidwesen des unfreundlichen Personals. Nach Watching the River Flow und einer fast erkennbaren Version von Don't Think Twice geraten viele Nummern zum großen Rätselraten. Dennoch:  ein großes Konzerterlebnis !
If not for you 
https://picasaweb.google.com/115187869982114273621/Salzburg7Juli2012

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Sonntag, 13. Mai 2012

Kanada - eine Reise

Ontario bedeutet in der Sprache der Irokesen "glitzerndes Wasser" Eine durchaus zutreffende Bezeichnung bei 250.000 Seen und 60.000 Flußkilometern. Ausgangspunkt der Reise ist Toronto, das "New York Kanadas". Etwa 4 Mio. Einwohner, eine Großstadt mit Wolkenkrazern und Häuserschluchten. Wer hoch hinaus will, wagt sich auf den 553 Meter hohen CN Tower, von wo es einen unglaublichen Rundumblick gibt - Attraktion: Drehbares Restaurant, gläserner Lift und Glassfloor in 342 m Höhe. Nirgendwo ist Toronto so schön wie auf den Inseln des Lake Ontario, der halb so groß wie die Schweiz ist. Natur, Strände, schöne Spazierwege, bunte Sommerhäuschen, Boote, Restaurants - alles da. Mit der Fähre in 15 Minunten leicht zu erreichen. Touristischer Höhepunkt der Gegend, vielleicht sogar von ganz Nordamerika die Niagarafälle wo das Wasser 56 bzw.54 m in die Tiefe stürzt. Das Wort Niagara heißt in der indianischen Sprache "donnerndes Wasser". An Bord der "Maid of the Mist", dem "Nebelmädchen" kann man sich ganz nah an die Fälle heranwagen. Den besten Überblick hat man bei einem Hubschrauber-Rundflug.Mit seinen seit 1830 fast unverändert gebliebenen Villen gehört das Städtchen Niagara-on-the-Lake zu den schönsten Nordamerikas. Ich koste den berühmten Icewine im Riedel-Glas.. . und bin überrascht wie gut kanadischer Wein schmecken kann!

Samstag, 10. März 2012

Hurra, wir leben noch !


Kinder, wie die Zeit vergeht !
Eigentlich ein Wahnsinn, dass ich meine Auto-Frühzeit überlebt habe. Sicherheitsgurte gab es, wenn überhaupt, nur vorne. Airbags waren noch nicht erfunden und Klimaanlagen gab es nur in Ami-Schlitten. Elektrische Fensterheber habe ich selbst eingebaut und beim Schließen war der Gedanke an eine Guillotine nicht weit hergeholt. Die Lunge betreffend, kann  ich mich an den starken, drogenhaften Geruch beim Tanken erinnern. Ganz zu schweigen von meinem Schwager Wickerl, Sylvia und anderen, die im Auto mehr rauchten als der Auspuff des Mercedes 220D.
Rückblickend war diese Zeit eine vielleicht lässige aber eher gefährliche Zeit!
Ob wir 2025 genau so über das Jahr 2012 denken? 

Samstag, 28. Januar 2012

Das große (Kino-)Sterben


Im 9. Bezirk gab es einmal elf Kinos: Auge-Gottes, Kolibri, Hera, Mozart, Weltbiograph, Rossauer, Heimat, Flieger, Schubert, Kolloseum und das Votivparkkino, das als einziges übrig geblieben ist. Bei vielen war die Leinwand nicht viel größer als die modernen TV-Flachbildschirme, mit denen wir heute unsere Wohnzimmer ausstatten. Wir wollen 3-D, Popcorn aus einem Riesenbecher und Dolby Surround dazu, damit der Film richtig über uns drüberrollen kann. Im Rossauerkino ist nichts gerollt. Man saß auf schmalen, abgewetzten Sesseln aus Holz und konnte die Leinwand auch aus der ersten Reihe überblicken. Man hörte, wenn der Sitznachbar Popcorn oder Schokolade aß, weil die Lautstärke des Films noch Nebengeräusche zuließ.
Außerdem roch es herrlich nach Kino. Wonach Kino riecht? Um das herauszufinden, muß man
sich beeilen. Das Breitenseer-Kino, 1905 eröffnet und wahrscheinlich das älteste noch existierende Kino der Welt, und das Bellaria werden auch bald für immer schließen...
Kino-in-Wien
Wiener-Kino-Geschichte

Mittwoch, 7. Dezember 2011

S.T.S. sagen Adieu

Wenn STS heute von Fürstenfeld und vom Großvater singen, dann ist das noch immer edler Rock-Pop-Folklore-Sound mit feinem Chorgesang. Natürlich sind die Herren,rund um die Sechzig, nicht mehr die jüngsten aber ihre Hadern Igendwann bleib I dann dort ... I werd kalt und immer kälter sind zeitlos und brauchen keine Riesenbühnenshow.
Drei Männer mit ihren Gitarren, dazu eine kompetente Band:
Mehr brauchts nicht für einen famosen Abend in der ausverkauften Stadthalle.

Donnerstag, 25. August 2011

Liebe auf den ersten Besuch

In Venedig bin ich schon viermal gewesen - zuletzt 2009 und es gefällt mir immer besser.
Zwischen New York und mir klickte es sofort. Es kam mir alles so bekannt vor, zu oft im Kino gesehen. Was auch immer man gegen die Amis sagen kann: Sie beweisen, dass Freundlichkeit ansteckend ist. Deren ewiges "Have a nice day!" geht zwar auf die Nerven aber der Grant ist absolut allergisch dagegen.
Und Amsterdam gefiel mir auf Anhieb. Vielleicht, weil ich von der Stadt keine Ahnung hatte. Die Grachten, die schönen Häuser, die unzähligen Fahrräder, die vielen jungen Menschen.
Wer fest damit rechnet, dass Paris voller arroganter Menschen ist, wird auch vielen begegnen. Wohl deshalb, weil er schon selbst unfreundlich auf sie zugeht, ohne es zu merken. In Paris gehört es auch zum guten Ton, den Busfahrer beim Einsteigen zu grüßen.
Aber wer alle Wiener für Grantler hält, muss sich nur einmal in einen Schanigarten setzen
und er wird bemerken, was für eine schöne, moderne und lebendige Stadt Wien seit den
Sissi-Filmen geworden ist.
Das Zitat: "Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt."
Arthur Schopenhauer, Philosoph
Städtereisen

Mittwoch, 27. Juli 2011

Polen - Reise 20.-23. Juli 2011

Krakau/Kraków wird nicht umsonst Polens Kulturhauptstadt genannt, der Rynek - Hauptplatz - wurde mehrfach zum schönsten Platz der Welt gewählt. Steven Spielberg hat hier Schindlers Liste an Originalschauplätzen gedreht. Die historische Altstadt von Krakau hat weltweit die höchste Dichte an Restaurants, Cafes, Kneipen und Clubs.
Das Gelände des KZ Auschwitz/Oswiecim I und II-Birkenau wird als Gedenkstätte erhalten und ist für Besichtigungen zugänglich - mehr als 1 Mio. Besucher jährlich. Im Jahre 1942 waren hier 20.000 Häftlinge eingesperrt. Im größten Vernichtungszentrum der in Europa lebenden Juden wurden nach Schätzungen 1,5 Mio. Menschen ermordet.
Der Weg ist das Ziel: Wallfahrer brauchen 9 Tage von Warschau nach Czestochowa/Tschenstochau und zu Maria Himmelfahrt sind Zehntausende zum Paulinerkloster am "Hellen Berg" (Jasna Góra) unterwegs. Vier Mio. Menschen pilgern jedes Jahr hierher um den Beistand der Schwarzen Madonna zu erbitten.
>>> Webalbum

Mittwoch, 22. Juni 2011

Wolfgang Ambros auf Jubiläumstour

Wer in den späten 1970ern eine Gitarre zur Hand nahm, um beim geselligen Beisammensein  mit gut mitsingbaren Liedern einen Beitrag zu leisten, konnte auf das Kufsteinlied zurückgreifen. Richtig leiwand wurde es allerdings erst, wenn jemand ein paar Lieder vom Wolferl drauf hatte.Schifoan, Zwickt's mi, Hoit do is a Spoit wurden zu Hymnen für den Hausgebrauch.
Beim Zeltfest in Rechnitz wurde Wolferl zum Teil der Mitte und a cappella von allen lautstark begleitet. Tagwache brüllten Grundwehrdiener am Heimweg in den Himmel, nachdem sie zuvor in ihr Bier geweint hatten. Es lebe der Zentralfriedhof mit seiner Botschaft von den Menschen, die alle gleich sind, ergänzt vom Song Gezeichnet fürs Leben, Wie hört das auf, wie wird das weitergehen? haben alle mitgesungen.

Zwei wunderbare Liebeslieder hatte Ambros noch bereit: Du bist wia de Wintersunn und die Blume aus dem Gemeindebau.
Jahre später sang er vom schaffnerlosen Leben in der Wiener Tram und vom Idealgewicht.
Ein Highlight waren die Neu-Interpretationen von Tom Waits-Songs mit seinem Album Nach mir die Sintflut. Die Songs vom alten Grantler Bob Dylan hat er staubtrocken, also wienerisch unversöhnlich umgesetzt. Und zuletzt interpretierte er auch Hans Moser.
Langsam wochs ma zsamm