Montag, 9. Juli 2012

Salzburg-Trip und Bob Dylan-Konzert 7, Juli 2012

Der Text macht die Musik

Bob Dylan zeigte sich an diesem wunderschönen Sommerabend in  Salzburg von ungewohnt sanfter Seite. Bereits bei der ersten Nummer stürmte das Publikum zur Bühne, zum Leidwesen des unfreundlichen Personals. Nach Watching the River Flow und einer fast erkennbaren Version von Don't Think Twice geraten viele Nummern zum großen Rätselraten. Dennoch:  ein großes Konzerterlebnis !
If not for you 
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Sonntag, 13. Mai 2012

Kanada - eine Reise

Ontario bedeutet in der Sprache der Irokesen "glitzerndes Wasser" Eine durchaus zutreffende Bezeichnung bei 250.000 Seen und 60.000 Flußkilometern. Ausgangspunkt der Reise ist Toronto, das "New York Kanadas". Etwa 4 Mio. Einwohner, eine Großstadt mit Wolkenkrazern und Häuserschluchten. Wer hoch hinaus will, wagt sich auf den 553 Meter hohen CN Tower, von wo es einen unglaublichen Rundumblick gibt - Attraktion: Drehbares Restaurant, gläserner Lift und Glassfloor in 342 m Höhe. Nirgendwo ist Toronto so schön wie auf den Inseln des Lake Ontario, der halb so groß wie die Schweiz ist. Natur, Strände, schöne Spazierwege, bunte Sommerhäuschen, Boote, Restaurants - alles da. Mit der Fähre in 15 Minunten leicht zu erreichen. Touristischer Höhepunkt der Gegend, vielleicht sogar von ganz Nordamerika die Niagarafälle wo das Wasser 56 bzw.54 m in die Tiefe stürzt. Das Wort Niagara heißt in der indianischen Sprache "donnerndes Wasser". An Bord der "Maid of the Mist", dem "Nebelmädchen" kann man sich ganz nah an die Fälle heranwagen. Den besten Überblick hat man bei einem Hubschrauber-Rundflug.Mit seinen seit 1830 fast unverändert gebliebenen Villen gehört das Städtchen Niagara-on-the-Lake zu den schönsten Nordamerikas. Ich koste den berühmten Icewine im Riedel-Glas.. . und bin überrascht wie gut kanadischer Wein schmecken kann!

Samstag, 10. März 2012

Hurra, wir leben noch !


Kinder, wie die Zeit vergeht !
Eigentlich ein Wahnsinn, dass ich meine Auto-Frühzeit überlebt habe. Sicherheitsgurte gab es, wenn überhaupt, nur vorne. Airbags waren noch nicht erfunden und Klimaanlagen gab es nur in Ami-Schlitten. Elektrische Fensterheber habe ich selbst eingebaut und beim Schließen war der Gedanke an eine Guillotine nicht weit hergeholt. Die Lunge betreffend, kann  ich mich an den starken, drogenhaften Geruch beim Tanken erinnern. Ganz zu schweigen von meinem Schwager Wickerl, Sylvia und anderen, die im Auto mehr rauchten als der Auspuff des Mercedes 220D.
Rückblickend war diese Zeit eine vielleicht lässige aber eher gefährliche Zeit!
Ob wir 2025 genau so über das Jahr 2012 denken? 

Samstag, 28. Januar 2012

Das große (Kino-)Sterben


Im 9. Bezirk gab es einmal elf Kinos: Auge-Gottes, Kolibri, Hera, Mozart, Weltbiograph, Rossauer, Heimat, Flieger, Schubert, Kolloseum und das Votivparkkino, das als einziges übrig geblieben ist. Bei vielen war die Leinwand nicht viel größer als die modernen TV-Flachbildschirme, mit denen wir heute unsere Wohnzimmer ausstatten. Wir wollen 3-D, Popcorn aus einem Riesenbecher und Dolby Surround dazu, damit der Film richtig über uns drüberrollen kann. Im Rossauerkino ist nichts gerollt. Man saß auf schmalen, abgewetzten Sesseln aus Holz und konnte die Leinwand auch aus der ersten Reihe überblicken. Man hörte, wenn der Sitznachbar Popcorn oder Schokolade aß, weil die Lautstärke des Films noch Nebengeräusche zuließ.
Außerdem roch es herrlich nach Kino. Wonach Kino riecht? Um das herauszufinden, muß man
sich beeilen. Das Breitenseer-Kino, 1905 eröffnet und wahrscheinlich das älteste noch existierende Kino der Welt, und das Bellaria werden auch bald für immer schließen...
Kino-in-Wien
Wiener-Kino-Geschichte

Mittwoch, 7. Dezember 2011

S.T.S. sagen Adieu

Wenn STS heute von Fürstenfeld und vom Großvater singen, dann ist das noch immer edler Rock-Pop-Folklore-Sound mit feinem Chorgesang. Natürlich sind die Herren,rund um die Sechzig, nicht mehr die jüngsten aber ihre Hadern Igendwann bleib I dann dort ... I werd kalt und immer kälter sind zeitlos und brauchen keine Riesenbühnenshow.
Drei Männer mit ihren Gitarren, dazu eine kompetente Band:
Mehr brauchts nicht für einen famosen Abend in der ausverkauften Stadthalle.

Donnerstag, 25. August 2011

Liebe auf den ersten Besuch

In Venedig bin ich schon viermal gewesen - zuletzt 2009 und es gefällt mir immer besser.
Zwischen New York und mir klickte es sofort. Es kam mir alles so bekannt vor, zu oft im Kino gesehen. Was auch immer man gegen die Amis sagen kann: Sie beweisen, dass Freundlichkeit ansteckend ist. Deren ewiges "Have a nice day!" geht zwar auf die Nerven aber der Grant ist absolut allergisch dagegen.
Und Amsterdam gefiel mir auf Anhieb. Vielleicht, weil ich von der Stadt keine Ahnung hatte. Die Grachten, die schönen Häuser, die unzähligen Fahrräder, die vielen jungen Menschen.
Wer fest damit rechnet, dass Paris voller arroganter Menschen ist, wird auch vielen begegnen. Wohl deshalb, weil er schon selbst unfreundlich auf sie zugeht, ohne es zu merken. In Paris gehört es auch zum guten Ton, den Busfahrer beim Einsteigen zu grüßen.
Aber wer alle Wiener für Grantler hält, muss sich nur einmal in einen Schanigarten setzen
und er wird bemerken, was für eine schöne, moderne und lebendige Stadt Wien seit den
Sissi-Filmen geworden ist.
Das Zitat: "Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt."
Arthur Schopenhauer, Philosoph
Städtereisen

Mittwoch, 27. Juli 2011

Polen - Reise 20.-23. Juli 2011

Krakau/Kraków wird nicht umsonst Polens Kulturhauptstadt genannt, der Rynek - Hauptplatz - wurde mehrfach zum schönsten Platz der Welt gewählt. Steven Spielberg hat hier Schindlers Liste an Originalschauplätzen gedreht. Die historische Altstadt von Krakau hat weltweit die höchste Dichte an Restaurants, Cafes, Kneipen und Clubs.
Das Gelände des KZ Auschwitz/Oswiecim I und II-Birkenau wird als Gedenkstätte erhalten und ist für Besichtigungen zugänglich - mehr als 1 Mio. Besucher jährlich. Im Jahre 1942 waren hier 20.000 Häftlinge eingesperrt. Im größten Vernichtungszentrum der in Europa lebenden Juden wurden nach Schätzungen 1,5 Mio. Menschen ermordet.
Der Weg ist das Ziel: Wallfahrer brauchen 9 Tage von Warschau nach Czestochowa/Tschenstochau und zu Maria Himmelfahrt sind Zehntausende zum Paulinerkloster am "Hellen Berg" (Jasna Góra) unterwegs. Vier Mio. Menschen pilgern jedes Jahr hierher um den Beistand der Schwarzen Madonna zu erbitten.
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