Von Beginn an lag ein wenig Wehmut über dem Musikantenstadl, der zum letzten Mal mit Andy Borg (54) aus Österreich übertragen wurde. Nur noch eine Sendung aus Pula im Juni, dann ist Schluß für Andy Borg, der den Stadl seit 2006 moderierte. Wegen des Alters, wie vom ORF offiziell verlautbart wurde. Ob diese Entscheidung gut war, wird sich weisen. So sagte Andy Borg bei der Generalprobe: "Sie können mir den Stadl nehmen, aber ganz sicher nicht meine vielen Anhänger." Worauf es in der vollen Messehalle in Oberwart minutenlange Sympathiekundgebungen gab.
Freitag, 17. April 2015
Stadl - Musik
Musikantenstadl in Oberwart 27.u. 28. März 2015
Von Beginn an lag ein wenig Wehmut über dem Musikantenstadl, der zum letzten Mal mit Andy Borg (54) aus Österreich übertragen wurde. Nur noch eine Sendung aus Pula im Juni, dann ist Schluß für Andy Borg, der den Stadl seit 2006 moderierte. Wegen des Alters, wie vom ORF offiziell verlautbart wurde. Ob diese Entscheidung gut war, wird sich weisen. So sagte Andy Borg bei der Generalprobe: "Sie können mir den Stadl nehmen, aber ganz sicher nicht meine vielen Anhänger." Worauf es in der vollen Messehalle in Oberwart minutenlange Sympathiekundgebungen gab.
Von Beginn an lag ein wenig Wehmut über dem Musikantenstadl, der zum letzten Mal mit Andy Borg (54) aus Österreich übertragen wurde. Nur noch eine Sendung aus Pula im Juni, dann ist Schluß für Andy Borg, der den Stadl seit 2006 moderierte. Wegen des Alters, wie vom ORF offiziell verlautbart wurde. Ob diese Entscheidung gut war, wird sich weisen. So sagte Andy Borg bei der Generalprobe: "Sie können mir den Stadl nehmen, aber ganz sicher nicht meine vielen Anhänger." Worauf es in der vollen Messehalle in Oberwart minutenlange Sympathiekundgebungen gab.
Ende und Anfang
Silvester 2014
Jahresende, das ist die Zeit, in der wir zurückblicken auf das abgelaufene Jahr. Fußball-WM in Brasilien, Ukraine, Conchita Wurst, Ebola, Syrien, IS- Krieger. Karlheinz Böhm und der große Udo Jürgens haben uns verlassen. Was wird das neue Jahr 2015 uns bringen? 70 Jahre Kriegsende, 60 Jahre Staatsvertrag, Ski-WM in Vail, Song Contest. Wir blicken zurück und nach vorne und vergessen dabei, daß unser Leben genau dazwischen liegt. Mein Vorsatz fürs neue Jahr: Leben. Jetzt ! Oder, wie es in einem schönen Text von Jorge Luis Borges heißt: "Wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken. Ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter und würde weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde mehr riskieren und ich würde versuchen, mehr Fehler zu machen."
Mittwoch, 21. Mai 2014
Gus "Häuptling" Backus will's nochmal wissen
Gus Backus (76) kam mit seiner Frau Heidelore am 3. Mai in die Wiener Lugner City. Plötzlich stand er auf der Bühne
und sang vor einem Dutzend Zuhörer seine alten Schlager "Da sprach der alte Häuptling", "Memories of Heidelberg"
und Lieder von seiner neuen CD "Hör' doch auf Dein Herz". Nachher gab's noch Zeit für ein Autogramm und eine Plauderei.
"Na ja, ich will noch gerne Musik machen und bin stolz auf diese CD nach soooo langer Zeit..
Aber ich glaube, daß das mein letztes Album sein wird." Das wird es sicher nicht, wenn's nach seinen treuen Fans geht.
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Sonntag, 19. Mai 2013
Erste Worte
Vor 20 Jahren wurde das erste SMS verschickt. Der englische Ingenieur Neil Popworth sandte die kurze Nachricht "Merry Christmas!" seinem Chef, der gerade bei einer Weihnachtsfeier am anderen Ende der Stadt war. Die Botschaft des ersten Mails im deutschsprachigen Raum lautete: "This is your official welcome to Csnet. We are glad to have you on board!" Und der erste Satz, der in den "Ferntonapparat" (den Vorgänger des Telefons) gesprochen wurde war: "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat". Solche Sätze sind von bahnbrechenden Entwicklungen der Kommunikation überliefert.
"Und wenn du sonst nichts hättest, so hast du doch viel, was du anderen schenken könntest: ein liebes, anerkennendes Wort. Es bereichert den, der es empfängt, ohne den ärmer zu machen, der es schenkt. Es kostet ein wenig Mühe, nur einen Augenblick - aber die Erinnerung daran dauert ewig. Keiner von uns ist so reich und mächtig, als dass er ohne dieses liebe Wort des anderen auskäme."
(Phil Bosman)
"Und wenn du sonst nichts hättest, so hast du doch viel, was du anderen schenken könntest: ein liebes, anerkennendes Wort. Es bereichert den, der es empfängt, ohne den ärmer zu machen, der es schenkt. Es kostet ein wenig Mühe, nur einen Augenblick - aber die Erinnerung daran dauert ewig. Keiner von uns ist so reich und mächtig, als dass er ohne dieses liebe Wort des anderen auskäme."
(Phil Bosman)
Montag, 12. November 2012
Allerseelen 2012
Sag mir, wo die Toten sind...
Marlene Dietrich und Joan Baez sangen es: "Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?"
Und so geht das Lied weiter: "Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben?" Niemand weiß mehr von den Gräbern: "Blumen blühen im Sommerwind. Wann wird man je verstehn?"
Vor 200 Jahren zog Napoleon mit einer riesigen Armee nach Rußland und es wurde ein gewaltiges Desaster. Mehr als eine halbe Million Soldaten starben. Wo sind ihre Gräber? Vor 70 Jahren begann der deutsche Angriff auf Stalingrad. 700.000 Menschen kamen in dieser sinnlosen Schlacht ums Leben. Wo sind ihre Gräber? Mein Vater hat dank schwerer Verletzung überlebt, als einer der Evakuierten...
Heute ist Allerseelen und wir fragen: Warum der Tod? Das ist mein Glauben: Niemand ist einfach tot.
"Wann wird man je verstehen?" Erst dann, wenn wir daheim sein werden, daheim bei Gott.
Sag mir, wo die Blumen sind- Joan Baez
Marlene Dietrich und Joan Baez sangen es: "Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?"
Und so geht das Lied weiter: "Sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben?" Niemand weiß mehr von den Gräbern: "Blumen blühen im Sommerwind. Wann wird man je verstehn?"
Vor 200 Jahren zog Napoleon mit einer riesigen Armee nach Rußland und es wurde ein gewaltiges Desaster. Mehr als eine halbe Million Soldaten starben. Wo sind ihre Gräber? Vor 70 Jahren begann der deutsche Angriff auf Stalingrad. 700.000 Menschen kamen in dieser sinnlosen Schlacht ums Leben. Wo sind ihre Gräber? Mein Vater hat dank schwerer Verletzung überlebt, als einer der Evakuierten...
Heute ist Allerseelen und wir fragen: Warum der Tod? Das ist mein Glauben: Niemand ist einfach tot.
"Wann wird man je verstehen?" Erst dann, wenn wir daheim sein werden, daheim bei Gott.
Sag mir, wo die Blumen sind- Joan Baez
Mittwoch, 29. August 2012
Mondlandung schauen
Es war in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 und ich war beim Bundesheer. Im Speisessal der
Maria-Theresienkaserne war ein Fernseher aufgestellt und wir durften MONDLANDUNG schauen.
Alles so unvorstellbar: Daß einer zum Mond fliegt und dort herumspazieren kann...Selbstverständlich kamen dann auch bald Theorien in Umlauf, daß das alles nur ein Schwindel sei. Mein Vater hatte es nie geglaubt.
'Der Mann im Mond' war ein Schlager von Gus Backus und dieser Mann war Neil Armstrong. Keine Ahnung, was Neil Armstrong damals wörtlich gesagt hat. Ein kleiner Schritt für einen Menschen, was für ein Schritt für die Menschheit...
Es war die größte Reise, die je ein Mensch gemacht hat. Und jetzt hat Armstrong eine noch größere Reise angetreten. Dorthin, wo wir alle hin müssen.
Freitag, 13. Juli 2012
An Evening With Joan Baez
An die 2000 Fans in der Wiener Stadthalle bei "An Evening With Joan Baez".Ihren Liederreigen startete die Sängerin mit der glockenklaren Sopranstimme mit „God Is God“ von Steve Earle, dann "Be Not Too Hard (For Life Is Short)" von Donovan.
Was folgte waren Balladen von Bob Dylan, Leonard Cohen, Paul Simon .... überraschend kurzweilig. Multi-Instrumentalist Dirk Powell (Klavier, Bass, Gitarre, Banjo, Mandoline, Geige) und Baezs Sohn Gabriel an den Percussions brachten Abwechslung in die Begleitung, Gastsängerin Marianne Aya Omac, mit der Joan ein paar spanische Lieder sang, Tempo ins Konzert.
Zu den berührendsten Momenten ihres Konzerts zählte das Pete-Seeger-Antikriegslied „Sag mir, wo die Blumen sind“. Joan Baez interpretierte es auf Deutsch, wie einst Marlene Dietrich.
Zum Schluß eine berührend feierliche Stimmung: Die Klassiker der Aufbruchs-Periode von "Blowing In The Wind" bis "Imagine" mitgesungen vom vor der Bühne zusammengelaufenen Massenchor.
Joan-Baez-Interview
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